Freitag, 03 September 2021 16:13

Welche Hormone sind wichtig für den Aufbau von Muskelmasse?

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Beim effektiven Muskelaufbau kommt es nicht nur darauf an, immer mehr und immer schwerere Gewichte zu stemmen. Neben dem aktiv sportlichen Teil ist auch noch die richtige Ernährung und vor allem auch der Hormonhaushalt von großer Bedeutung.

Ein gestörter Hormonhaushalt kann das harte Training zunichtemachen oder bewirken, dass sich erst gar keine Erfolge einstellen.

Testosteron

Das männliche Sexualhormon ist eines der wichtigsten Wachstumshormone im gesamten Körper. Das Hormon sorgt beim Mann nicht nur für die Lust auf Sex und die Fähigkeit, eine langandauernde Erektion aufbauen zu können, es trägt auch enorm beim Aufbau von Muskelmasse bei. Testosteron sorgt für eine bessere Verstoffwechselung von Proteinen. Diese können durch einen konstant hohen Testosteronspiegel besser vom Körper aufgenommen und so in den Muskeln verwertet werden.
Doch nicht jeder Mann produziert auf natürliche Weise ausreichende Mengen des Sexualhormons. In der professionellen Bodybuilderszene ist es fast schon normal, sich in der Wettkampfphase mit Testosteron zu pimpen. Auch weibliche Bodybuilder nutzen dieses Hormon, um besser und schneller Muskelmasse aufbauen zu können.

Testosteron kann produziert werden, wenn dem Körper ausreichend wertvolle Nährstoffe zugeführt werden. Vor allem gesunde Fette werden benötigt, um das männliche Sexualhormon in hohen Mengen produzieren zu können. Auch regelmäßiges Training sorgt für eine erhöhte Ausschüttung des Hormons. So ergibt sich ein Kreislauf, der das regelmäßige Training immer effektiver werden lässt. Immer mehr Sportler nutzen Nahrungsergänzungsmittel, mit denen sie ihren Testosteronspiegel auf einem hohen Level halten. Die Testo-Booster für Muskelaufbau im Test zeigen, dass ein besserer Trainingserfolg erzielt werden kann, wenn der Hormonspiegel reguliert wird.

Insulin

Dieses Hormon trägt dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum auf einem konstanten Level bleibt. Mit Hilfe von Insulin werden bei der Nahrungsaufnahme die einzelnen Bestandteile der Lebensmittel verwertet und in die entsprechenden Zellen abtransportiert. Besonders die Muskeln können Nährstoffe besser aufnehmen und schneller verwerten.

Außerdem sorgt eine konstante Insulinausschüttung für ein längeres Sättigungsgefühl. Wer kennt das nicht? Süße Speisen sorgen dafür, dass der Insulinwert rasch ansteigt, aber auch genauso schnell wieder fällt. Sinkt der Insulinwert, so kommt es zu Heißhunger und man muss schnell wieder eine Speise zu sich nehmen. Bleibt der Insulinwert auf einem Level, kommt es nicht zu Heißhungerattacken.

Das Wachstumshormon HGH

Human Growth Hormone (kurz HGH) wird vom Körper selbst in der Hirnanhangdrüse produziert und zählt zu den Proteinen. Dieses Hormon sorgt dafür, dass Stoffwechselprozesse angeregt werden, und wirkt sich so unter anderem auf den Aufbau von Muskelmasse aus. Auch der Zuckerstoffwechsel sowie der Eiweißstoffwechsel werden auf diese Weise beeinflusst.

Je mehr Wachstumshormone der Körper produzieren kann, desto besser kann man Muskelmasse aufbauen, denn der Körper verbraucht eine hohe Menge der Fettreserven, je mehr HGH produziert wird. Mit dem Alter reduziert der Körper die Ausschüttung des Wachstumshormons. Durch einen gesunden Lebenswandel mit ausreichend Schlaf, guter Ernährung und ausreichend Sport kann die Hemmung der Hormonproduktion verhindert werden.

Adrenalin

Vielen ist dieses Hormon auch als Stresshormon bekannt. Und tatsächlich produziert der Körper unter Stress deutlich mehr Adrenalin als im Ruhezustand. Dieses Hormon wird in der Nebenniere produziert, es erhöht die Aufnahme von Sauerstoff und sorgt für eine verbesserte Sauerstoffversorgung in den körpereigenen Zellen. Dies wiederum hat zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel und der Blutdruck kurzzeitig erhöht werden. Auch das Herz schlägt bei einer erhöhten Adrenalinausschüttung deutlich schneller und beeinflusst auch die Atmung.

Doch wie hilft dieses Stresshormon beim Muskelaufbau? Adrenalin zieht seine Energie aus dem Glykogen der körpereigenen Fettreserven. Wer bei einem anstrengenden Training, zum Beispiel bei HIIT an seine Grenzen kommt, sorgt für eine hohe Adrenalinausschüttung und zugleich für einen Angriff auf die Fettpolster.